Die Fürstenburg

Nach einer wechselvollen Geschichte ging die Fürstenburg, ursprünglich die Vinschgauer Residenz der Churer Bischöfe aus dem 13. Jh., im Jahre 1883 in den Besitz des Klosters Marienberg über. Das Kloster verpachtete die Burg zuerst an einen Braumeister (1890 bis 1906) und dann im Jahre 1952 an das Land Südtirol. Dieses errichtete in der Burg eine Schule für Landwirtschaft. Die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft hat heute 148 Schüler/innen und davon sind 87 Schüler/innen im dazugehörigen Heim untergebracht.
Das Kloster nahm und nimmt in der Burg nicht nur die Rolle des Hausherren wahr. Die reilgiöse Bildung und Erziehung, wie auch die seelsorgerische und spirituelle Begleitung der Schüler/innen liegt uns Mönchen sehr am Herzen. So nimmt ein Mitbruder immer die Aufgaben des Spirituals im Heim und ggf. des Religionslehrers in der Schule wahr. Zu den Aufgaben gehört die ganzheitliche Bildung der Schüler/innen, welche sie zu einem erfüllten und gelingenden Leben befähigen soll. Daher finden nicht nur regelmäßig Gottesdienste, sondern auch Einkehrtage für die Schüler/innen im Kloster selber statt. Dazu kommt eine geordnete Präsenz und Teilnahme eines Mitbruders am Schul- und Heimleben.

Website der Fürstenburg