Die aber auf den Herrn hoffen, schöpfen neue Kraft, empfangen Schwingen gleich dem Adler (Jesaja 40,31).

Unser Ordensvater Benedikt stellt im Vorwort seiner Regel die Frage: „Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?“ (Prolog 15). Hier findet sich Verschiedenes für alle, welche das Leben lieben.

Bild: Für den hl. Benedikt war das Leben nicht immer nur einfach, doch vertraute er auf Gott. Der hl. Papst Gregor der Große (†604) berichtet uns von den beiden Jünglingen Maurus und Placidus, die der Obhut Benedikts anvertraut wurden. Dabei lernte Benedikt auch die Sorge um die jungen Menschen kennen: Als dem Placidus beim Wasserschöpfen das Gefäss ins Wasser fiel und er unglücklicherweise diesem sogleich nachfolgte, erkannte der hl. Benedikt das Unglück in seinem Geiste. Sofort schickte er Maurus zu Hilfe, der ihn auf wunderbare Weise aus dem Wasser rettete.